1000 Fragen an mich #4

1000Fragen

Erst streikte unser WLAN, dann meine Gesundheit. Aber jetzt – hier die nächsten 20 Fragen an mich selbst:

61. Glaubst du an ein Leben nach dem Tod? Ich möchte es gern. Ich würde mir wünschen, dass dann nicht alles vorbei ist. Dass man irgendwie noch existiert, in welcher Form auch immer.
62. Auf wen bist du böse? Ich bin eigentlich nie (lange) böse auf andere. Sauer ja, aber böse selten. Es frisst zu viel von meiner Energie und bringt ja auch nichts.
63. Fährst du häufig mit öffentlichen Verkehrsmitteln? Nicht sehr. Nur, wenn ich in die Stadt hinein möchte oder ausgehe. Ich arbeite im Nachbarort, da geht es dreimal so schnell mit dem Auto und im Sommer fahre ich sogar manchmal mit dem Rad.
64. Was hat dir am meisten Kummer bereitet? Der Verlust geliebter Menschen. Der Tod meiner Großeltern, unsere Fehlgeburten… Der erste große Liebeskummer war aber auch hart.
65. Bist du das geworden, was du früher werden wolltest? Irgendwie schon. Ich wollte schon früh in die Werbung. Und das bin ich jetzt auch. Mit 20 habe ich ein Textpraktikum bei einer großen Werbeagentur in Frankfurt gemacht. Die kreative Arbeit – vor allem das Schreiben – hätte mich schon auch sehr gereizt, aber ich war der Meinung, dass die kaufmännische Seite mir noch mehr liegt. Heute bin ich Marketingberaterin. Aktuell in der Foodbranche und großteils im online- und Social Media Marketing tätig.
atwork
Mamamania@work
66. Zu welcher Musik tanzt du am liebsten? Fröhliche Popmusik. Die 90er sind auch cool – weil sie mich kurz in meine Jugend zurückbeamen.
67. Welche Eigenschaft schätzt du an einem Geliebten sehr? Selbstbewusstsein gepaart mit Einfühlungsvermögen.
68. Was war deine größte Anschaffung? Unser Haus.
69. Gibst du Menschen eine zweite Chance? Absolut – wenn ich merke, dass sie das vorgefallene bedauern. Wir alle sind Menschen und machen Fehler – und im besten Fall lernen wir aus ihnen. Und verdienen eine zweite Chance. Wobei es ein wenig drauf ankommt, was vorgefallen ist. Wenn die Verletzung zu tief geht, mache ich dicht – aus Selbstschutz.
70. Hast du viele Freunde? Die Frage ist gar nicht so leicht zu beantworten. Ich würde sagen Jein. Wenige, weil ich Freunde als Menschen definiere, die mich wirklich kennen und mit denen ich alles teile(n würde). Aber es gibt viele Menschen, die ich sehr gern mag und mit denen ich gern Zeit verbringe. Irgendwie sind das auch Freunde, aber auf eine andere Art.
71. Welches Wort bringt dich auf die Palme? Der Ausdruck „Pipi in den Augen“! Ich meine – ernsthaft? Igitt! Außerdem „Häppy Schlüpftag“ – ich kann nicht ausstehen, wenn erwachsene Menschen so pseudo-verniedlichend sprechen (oder schreiben). Und „Mami“. Also natürlich nicht wenn (meine) Kinder den Ausdruck verwenden. Aber wenn erwachsene Frauen (ja, sowas habe ich noch keinen Mann sagen hören) sich selber oder gegenseitig als Mami bezeichnen. Das sind erwachsene, kluge, starke Frauen und diese Verniedlichung empfinde ich persönlich als albern.
72. Bist du schon jemals im Fernsehen gewesen? Nur als Zuschauer und „hinter den Kulissen“ – in meiner Zeit als Kabelhilfe beim Fernsehen (wo ich dann meinen Mann kennenlernte)
73. Wann warst du zuletzt nervös? Das war erst vor einer Woche. Ich sollte allein vor unserem Chorleiter vorsingen – das müssen alle neuen Mitglieder, damit er sehen kann, ob man in den Chor und die gewählte Stimmlage passt. Ich habe es geschafft – trotz Halsentzündung. Das war ein gutes Gefühl!
74. Was macht dein Zuhause zu deinem Zuhause? Die Menschen darin – meine Familie, das Leben in der Bude. Aber auch die vertraute Umgebung, Gegenstände und dass ich ganz ich selbst sein kann.
Zuhause
Zuhause-Gefühl
75. Wo informierst du dich über das Tagesgeschehen? Im Internet.
76. Welches Märchen magst du am liebsten? Keins besonders. Mir sind die zu grausam – auch wenn das Gute meist siegt. Ich bin zu empathisch für sowas. Ich sehe dann das traurige, und weiß, dass es das im echten Leben auch gibt. Und da oft ohne Happy End.
77. Was für eine Art Humor hast du? Am liebsten intelligenten 😉 Ich mag Wortwitze, kluge Witze, nicht zu platt, eine Prise schwarz und manchmal einen Hauch derb.
78. Wie oft treibst du Sport? Kommt drauf an. Vor ein paar Jahren habe ich das Laufen geliebt – und regelmäßig mindestens 1x Woche gemacht. Dann hat mir meine Hüfte einen Strich durch die Rechnung gemacht. Seit 7 Jahren mache ich nur noch Yoga – mal öfter, mal seltener. Aber insgesamt viel zu wenig.
Yoga
Yoga
79. Hinterlässt du einen bleibenden Eindruck? Ich hoffe es! Wenn er positiv ist 😀 Aber da muss man vermutlich eher andere fragen.
80. Auf welche zwei Dinge kannst du nicht verzichten? Au weia. Nur zwei? Ich würde sagen, mein Smartphone und Bücher. Und Kaffee. Und Süßigkeiten. Und…. 😀

PS: Die Idee zu dieser tollen Reihe hatte Johana von Pink-e-Pank. Hier kommt ihr zu ihrem 4. Beitrag

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