Fragen über’s Tragen

Babywearing

Das Nesthäkchen ist ein absolutes Tragebaby. Und ich eine leidenschaftliche Tragemama. Bereits in der Schwangerschaft freute ich mich darauf, mein Baby ganz nah an mir zu tragen und zum Glück wird meine jüngste genau wie ihre älteste Schwester am liebsten von Mama oder Papa getragen. Ich genieße die Nähe und das Tragen sehr, denn es ist definitiv das letzte Mal, dass ich all das erlebe. Auf Instagram lasse ich euch viel daran teilhaben und mir werden immer wieder Fragen gestellt zu Bindeweisen, Tüchern etc. Darum fasse ich das hier mal für euch zusammen. Weiterlesen

Zehn

Zehn

Heute vor 10 Jahren war wunderschönes, frühlingshaftes Wetter in München. Die Sonne schien und es hatte an die 20 Grad. Ich weiß das deswegen so genau, weil ich an diesem 10. März 2007 ziemlich viel spazieren ging. Ich war 10 Tage über dem errechneten Termin mit der Traumtänzerin. Am Morgen hatte man mir das wehenfördernde Gel gegeben und nach einiger Zeit durfte und sollte ich dann herumlaufen. Es zog schon ein wenig und dann auch irgendwann ein wenig stärker. Aber es sollte noch viele Stunden dauern, bis wir unsere Erstgeborene am Abend des 11. März – ein Sonntag – endlich auf der Welt begrüßen durften. Weiterlesen

Leben eben

Leben

Ich habe mich immer schon gefragt, wie andere (allen voran Mütter) es schaffen, regelmäßig zu bloggen. 2x wöchentlich oder gar täglich. Wie geht das? Woher nehmen die die Zeit oder die Themen? „Blog“ kommt ja von Weblog – also ein Tagebuch im Netz – und ich habe schon als Kind hoffnungslos versagt beim Thema Tagebuch. Außer eine Handvoll Einträge à la „heute waren wir in der Stadt und Mama hat mir neue Schuhe gekauft“ oder „I love C.H.“ oder ähnlich tiefschürfendes glänzen diese hauptsächlich mit einer Menge gähnend leerer Seiten. Weiterlesen

Abends wenn es dunkel wird…

Abends_

…wenn der Tag zu Ende geht und die Schlafenszeit kommt, wenn die Schatten dunkler werden und die Sorgen größer erscheinen, dann braucht ihr – meine 3 wunderbaren Töchter – mich ganz besonders – und ich bin da. Auch wenn meine Nerven oft schon dünn sind und die Kräfte aufgebraucht, das Sofa laut meinen Namen ruft und ich mich nach meinem Feierabend sehne, ihr geht vor. Manchmal, wenn euer Papa da ist, teilen wir uns dieses Ritual. An anderen Tagen sind es nur wir vier. Weiterlesen

Die anderen Tage

Streusel

Ich würde mich als glücklichen Menschen bezeichnen an den meisten Tagen. Ich bin dankbar für alles, was ich habe. Einen tollen Mann, wunderbare, gesunde Kinder, eine prima (Groß-)Familie, ein schönes Häuschen, nette Menschen, genug zu essen. Ich nehme jeden Tag wie er kommt, versuche mich an kleinen Dingen zu erfreuen genieße den Moment und meine Kinder und betrachte das Glas meist als halbvoll. Ich bin sehr zufrieden mit meinem Leben. Weiterlesen

Alltagsglitzern

Alltagsglitzern

Es ist später Samstagmorgen. Mein Mann ist mit den beiden Großen spontan zum Skilaufen gefahren. Nur kurz – der kleine Familienlift ist nur 20 Autominuten entfernt. Ich gehe mit dem Nesthäkchen spazieren. Draußen liegt eine glitzernde Schneedecke, die Sonne scheint, die Luft ist klar und eisig kalt – minus 10 Grad verrät mir meine WetterApp. Weiterlesen

Der Wunsch

Pusteblume

Es war einmal ein kleiner Wunsch. Er war ein ganz besonderer, einer von denen, die tief im Herzen entstehen. Diese Herzenswünsche sind selten und meist ganz leise und man muss genau hinhören um sie zu bemerken. Nicht so wie die anderen Wünsche, die im Kopf entstehen, geschürt durch Reize von außen – Bilder, Stimmen und Versprechungen. Diese Wünsche sind laut und präsent, wenngleich meist auch oberflächlich und kurzlebig. Die Herzenswünsche jedoch sind beständig, tief und wahrhaftig. Aber eben leise und scheu. Weiterlesen

Danke 2016 – mein Jahresrückblick

2016_dez1

Dieses Jahr ist viel passiert – wie jedes Jahr. Gutes und Schlechtes, Großes und Kleines, Weltbewegendes und Persönliches. In den letzten Monaten las ich in den Sozialen Medien immer wieder, wie das Jahr 2016 „beschimpft“ wurde. Wenn noch eine prominente Person starb, politisch extreme Ereignisse eintrafen oder menschliche Tragödien uns erschütterten – immer hieß es „das auch noch 2016??“, „es reicht jetzt 2016!!“, „Es ist genug! Gott sei Dank ist 2016 bald vorbei!!“ Diese Aussagen haben mich immer sehr gestört. Weiterlesen

Das Eltern-Game

elterngame

Dieses Elternding ist ja ein bisschen wie ein Computerspiel. Wobei ich erwähnen möchte, dass ich mich mit Computerspielen genau so wenig auskenne, wie anfangs mit Erziehung. Du plumpst da hinein ohne Plan von nix und versuchst, dich zurechtzufinden. Der Spielplan hilft dir auch nicht weiter, denn er scheint nicht zu deiner Version zu passen und außerdem hast du sowieso keine Zeit, ihn zu studieren, denn die Zeit läuft und die Hürden, Gegner und Aufgaben rasen unerbittlich auf dich zu. Weiterlesen