Neues Jahr – neue Herausforderungen!

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Wieder ist ein Jahr wie im Flug vergangen. Ein Jahr, in dem viel passiert ist. Der Unfall der Traumtänzerin im Mai, als im Möbelhaus eine ungesicherte Mauer auf sie fiel und 2 Nächte im Krankenhaus und wochenlange schlimme Blessuren im Gesicht nach sich zog. Wunderschöne Sommerferien in Dänemark und an der Ostsee. Und die größte Veränderung – die Einschulung der Traumtänzerin.

Und schwuppdiwupp hat ein neues Jahr begonnen. Ein Jahr, das für mich eine große Veränderung bereithält: nach beinahe 13 Jahren bei meinem Arbeitgeber werde ich ab Februar einen neuen Job anfangen!
Ich war schon länger auf der Suche nach etwas Neuem. Mir fehlte nach so langer Zeit bei ein und derselben Agentur die berufliche Herausforderung, neue Aufgaben, die mich fordern und Spaß machen. Zumal die Aufgaben und Möglichkeiten dort in Teilzeit recht begrenzt waren.
Aber es ist nicht leicht, einen interessanten Teilzeitjob zu finden. Vor allem nicht im Marketing, wo ich beruflich zu Hause bin. Wenn man bei diversen Jobportalen ohne Branchenzuordnung oder Jobbezeichnung einfach nur nach Teilzeit München sucht, ist die Ausbeute eher mau. Putzfirmen, Fast-Food-Restaurants oder Fitnessstudios füllen hauptsächlich die Ergebnislisten. Bestenfalls noch Gesuche für Assistenzjobs, vorzugsweise nachmittags. Also nichts.

Wie so oft im Leben kam die Wende genau dann, als ich überhaupt nicht damit rechnete. Über ein bekanntes Business-Netzwerk wurde ich angeschrieben, ob ich Interesse an einem Teilzeitjob im Lebensmittelmarketing hätte – in diesem Bereich habe ich noch gar keine Erfahrung. Besonders verlockend klang, dass die Firma in meinem Nachbarort ist, die 60 Km Fahrtweg täglich würden also wegfallen. Beim Vorstellungsgespräch stellte sich dann heraus, dass auch der Job sehr interessant und abwechslungsreich klang. Der einzige Wermutstropfen – es handelte sich um eine Elternzeitvertretung und war daher auf 1 Jahr begrenzt. Das Risiko, nach einem Jahr ohne Job dazustehen und nichts Adäquates zu finden, war mir einfach zu hoch. Schweren Herzens sagte ich also ab, was die Marketingchefin – selber Mutter zweier Kinder – gut verstehen konnte. Da sie mich aber unbedingt haben wollte, überlegte sie sich eine Lösung.
Ich werde nun 2014 in meinem Nachbarort arbeiten und anschließend auf Agenturseite wechseln, mit deren Chef ich ebenfalls beim Vorstellungsgespräch sofort auf einer Wellenlänge war. Somit habe ich in den nächsten 13 Monaten quasi 2 neue Jobs. Über Langeweile werde ich mich daher nicht beklagen können. Ich freue mich sehr auf die neuen Herausforderungen!
Natürlich gesellt sich auch ein bisschen Wehmut dazu – nach 13 Jahren hat der Abschied natürlich auch etwas Emotionales. Immerhin bin ich dort beruflich „aufgewachsen“ – Ausbildung, Praktikum, erster fester Job, Beförderung, Elternzeiten und viele liebe Kollegen und schöne Erinnerungen.
Aber die Freude auf das was kommt überwiegt.

Happy New Year!

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