Danke 2016 – mein Jahresrückblick

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Dieses Jahr ist viel passiert – wie jedes Jahr. Gutes und Schlechtes, Großes und Kleines, Weltbewegendes und Persönliches. In den letzten Monaten las ich in den Sozialen Medien immer wieder, wie das Jahr 2016 „beschimpft“ wurde. Wenn noch eine prominente Person starb, politisch extreme Ereignisse eintrafen oder menschliche Tragödien uns erschütterten – immer hieß es „das auch noch 2016??“, „es reicht jetzt 2016!!“, „Es ist genug! Gott sei Dank ist 2016 bald vorbei!!“ Diese Aussagen haben mich immer sehr gestört. Einem Jahr die Schuld zu geben an menschlichen Abgründen, Tragödien, Todesfällen oder politischen Entscheidungen ist naiv, unreflektiert, wenig zielführend und schlichtweg Blödsinn! Menschen sterben naturgemäß jedes Jahr. Möglicherweise verließen 2016 mehr prominente Personen die Erde als im Vorjahr, aber ist das wirklich so dramatisch, dass man deswegen ein ganzes Jahr verteufelt? Traurig, ja – wie jeder Todesfall. Aber die wirklich tragischen Todesfälle sind doch die durch Krieg und Terror, durch Gewalt und Willkür. Und davon gab es auch in den vergangenen Jahren viel zu viele und es werden wohl leider noch viel zu viele weitere dazukommen!

Und politische Donnerschläge? Tragödien? Terroranschläge? Es ist nicht das Jahr, das dafür verantwortlich ist. Es sind wir Menschen! Menschen wählen den Brexit oder einen Donald Trump, Menschen begehen Attentate, Menschen lassen Flüchtlinge im offenen Meer ertrinken oder beschimpfen sie auf der Straße, Menschen säen Hass, Menschen sehen weg. Und das nicht erst 2016! Aber natürlich ist es einfacher, einem seelenlosen Jahr die Schuld zu geben, als bei sich selbst anzufangen. Pfui 2016, du böses Jahr! Dass man selber (und auch andere) möglicherweise mehr hätte tun oder anders hätte handeln können bzw. sollen, davon möchte man nichts hören, das tut zu weh, ist beschämend und ungemütlich. Da ist es doch leichter, laut auf 2016 zu schimpfen. Das ist ja ein böses Jahr, das wissen wir schließlich alle. Schäme dich 2016!

Und es gibt noch einen weiteren, persönlichen und kleinen Grund, warum mich das Schimpfen auf 2016 stört – es ist das Geburtsjahr meines dritten Kindes. Abgesehen von den Geschehnissen in der Welt, in Politik und Gesellschaft war dieses Jahr für uns persönlich, als Familie, nämlich ein gutes Jahr. Und das möchte ich – neben all den tragischen Ereignissen – nicht unerwähnt lassen. Sonst fiele all das Gute, das es in der Welt nämlich auch noch gibt – hinten runter und bliebe unter den Trümmern der vielen schlechten Nachrichten verborgen. Und wenn wir all das kleine Gute übersehen – was bleibt uns dann für 2017, was gibt uns Hoffnung? Wir brauchen Licht in diesem Dunkel mehr denn je, damit die Hoffnungslosigkeit und Angst uns nicht lämt. Hier also mein Resümee, was das vergangene Jahr für mich persönlich und uns als Familie zu einem guten Jahr gemacht hat:

Im Januar habe ich euch erzählt, dass das Nesthäkchen unterwegs ist. Eure Reaktionen waren toll und euer Interesse und Anteilnahme zeigte sich nicht nur durch steigende Klicks auf dem Blog und in den Sozialen Netzwerken. Danke dafür! Das Lausdirndl lernte Skifahren und bretterte wie ein kleiner Profi die Piste runter.

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Im Februar verlor das Lausdirndl ihren ersten Zahn, den sie leider verschluckte 😀 Aber die Zahnfee war da zum Glück sehr kulant! Außerdem verbrachten wir viel kuschelige Familienzeit und bewunderten den wachsenden Bauch.

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Im März erfuhren wir, dass wir wieder ein Mädchen erwarteten. Die Traumtänzerin feierte ihren 9. Geburtstag mit einer coolen Dschungelparty. Das Rezept für die Affenmuffins ist übrigens der meistgeklickte Artikel auf meinem Blog!

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Im April suchte sich das Lausdirndl ihren Schulranzen aus und ich lernte auf der denkst Bloggerkonferenz viele tolle Leute endlich mal persönlich kennen und traf bereits bekannte wieder! Der wachsende Bauch bescherte mir so manche peinliche und vor allem lustige Momente.

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Im Mai hatte ich meinen letzten Arbeitstag vor Resturlaub/Elternzeit. Wir haben alle zusammen das Zimmer für’s Nesthäkchen gestrichen und einen wunderschönen Famlien-Kurzurlaub im Famlienhotel Almhof verbracht – der letzte zu viert!

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Im Juni genossen wir den Frühsommer, schauten gemeinsam die Deutschland-Spiele der EM und richteten das Zimmer für’s Nesthäkchen fertig ein.

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Im Juli genossen wir den Sommer und warteten auf die Geburt des Nesthäkchens, welche am 21.7. dann unsere Familie komplett machte! Ende Juli feierten wir dann den Kindergartenabschied vom Lausdirndl.

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Der August stand im Zeichen der Familie. Mein Mann hatte nach der Geburt des Nesthäkchens 4 Wochen frei und wir genossen das neue Familienglück, die Sommerferien und die Zeit zu fünft. Und ich feierte meinen Geburtstag ganz gemütlich nur mit meinen 4 Lieblingsmenschen.

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Im September begann mein Rückbildungskurs und wir verbrachten einen wunderschönen Kurzurlaub im Familienparadies Sporthotel Achensee – zum ersten Mal mit dem Nesthäkchen. Danach dann das nächste Große Ereignis – die Einschulung vom Lausdirndl bei herrlichstem Wetter! Für die Traumtänzerin begann das letzte Grundschuljahr. Ich habe jetzt schon 2 Schulkinder! Verrückt <3

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Im Oktober lebten wir den Alltag als fünfköpfige Familie. Neben Schule und Arbeit machten wir auch ein paar Unternehmungen, wie z.B. zum Mittelaltermarkt im Nachbarort oder zur alljährlichen Apfelernte in Opas Garten. Ich fühlte mich wieder richtig fit 3 Monate nach der Geburt, das Stillen klappte wunderbar und ich genoss es (und genieße nach wie vor), das Nesthäkchen viel im Tragetuch zu tragen.

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Der November war vor allem eins: gemütlich. Viel kuscheln, backen, essen und spielen. Ich genoss die Ruhe und kleine Auszeiten für mich.

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Im Dezember wurde das Lausdirndl 7 Jahre alt und feierte – weil sie es sich so wünschte – ihre Party im Indoor-Spielplatz. Es folgten Nikolaus, Adventszauber und unser erstes Weihnachten zu fünft. Und neben alldem natürlich unser Familienalltag mit all seinen Höhen und Herausforderungen 😉

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Für uns war es also im Privaten vor allem ein kuscheliges & gemütliches Jahr, voller Liebe, Leben und Glück. Wir haben ein schönes Zuhause, genug zu Essen und 3 gesunde Kinder. Und genau so möchte ich dieses Jahr in Erinnerung behalten. In Dankbarkeit und Demut. Danke 2016!

6 Kommentare

  1. Oh, wie schön geschrieben! So voller Liebe, Wärme und Herzblut. Wunderschöne Zusammenstellung eines Jahres! Kompliment!
    Ich bin auf euch in diesem Sommer bei Instagram aufmerksam geworden. Euer Nesthäkchen hat mich in seinen Bann gezogen. ☺️
    Ich wünsche Dir und Deiner Familie ein gesundes, glückliches und wunderschönes Jahr 2017!

    • Mamamania

      Das sind Easylunchboxes. Gibt es inzwischen aber wohl nur direkt in USA und die Qualität soll auch nicht mehr so doll sein. Ich habe jetzt noch die Small Meal von Goodbyn, die finde ich auch gut.

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